Materie

Materie

Es ist ein Irrtum von der Materie auszugehen. Und es kostet uns die ganze Orientierung, dass die Physik hinter der Materie die Dynamik, Präsenzwechsel, das ‚Dazwischen‘ entdeckt hat: Die Beziehung! Nichts Neues, aber immer noch buchstabieren wir, was es wirklich für unser Weltbild bedeutet. Es ist umwerfend!

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Himmel und Hölle

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Ein Lebensstil von Austeilen bewirkt ein Klima des Himmels, der des Raubens, das der Hölle – das ist selbsterklärend. Man könnte auch von Aufblühen und Abwürgen reden oder von Leben und Tod.

Wie dumm muss einer sein, der sich den Himmel auf Erden zusammen stehlen will. Und wie gut zu wissen, dass sich jeder von selbst dahin befördert, wo er hingehört, weil unsere Herzensabsichten, die wir in uns tragen, uns direkt mit derselben geistlichen Atmosphäre verbindet… – also wir eigentlich schon da angekommen sind. Nur der eine Unterschied wird noch sein: Dass es einen Ort geben wird, an dem Zerstörtes noch ganz heil wird.

‚Ich lasse mir nicht…‘

Ich lasse

‚Ich lasse mir doch nicht von einem Enkel sagen…‘ – ein Wort voller Entrüstung aus dem Mund meiner Mutter. – Doch genau das: Du sollst dir von deinem Enkel sagen lassen!

Da wurde wohl Respekt mit Unterwürfigkeit verwechselt, Achtung mit Selbstverleugnung. Wenn Ältere glauben, per se alles besser zu wissen und die Weisheit mit Löffeln gegessen zu haben, werden verschiedene schlimme Dinge passieren:

  • Sie hören auf, geistlich zu wachsen und sterben innerlich, weil sie nicht mehr lernfähig sind – ein Dazwischen gibt es nicht.
  • Sie trennen sich selbst ab von den jüngeren Generationen und bleiben allein
  • Sie entziehen der Jugend die Vision von einem lebenswerten, lebendigen Alter
  • Sie verbittern in Unverständnis und scheitern an geraubter Zukunfstperspektive

Ja, Jüngere haben uns etwas zu sagen und es ist wichtig, hinzuhören, ihre Argumente ernst zu nehmen und mit ihnen offen und konstruktiv an der Zukunft zu bauen.

Mauer

Mauer

Der grössere Zaun als jener zwischen Mexiko und USA und die höhere Mauer als diejenige zwischen Israelis und Arabern empfinde ich die Distanz zwischen uns Menschen auf der Strasse, im Bus oder im Wartesaal. Unsichtbar aber permanent präsent ist diese Trennung, die durch Worte oder Taten kaum überwunden werden kann.

Emanzipation, Rassismus und Co

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Emanzipation, Gender, Rassismus… – Themen die uns über Jahrzehnte begleiten und beschäftigen. Wir sehnen uns nach Gerechtigkeit und Wertgleichheit, Annahme von Authentizität. Wir sind alle betroffen. Der Ehrliche erkennt in seinen eigenen Gedanken die Macht von Stereotypen, von Bildern, die wie Festungen ein offenes Auf-einander-zugehen erschweren oder gar verhindern.

Wir können diskutieren und argumentieren so viel wir wollen, Recht einfordern und schreien – das ist auch wichtig. Jedoch der Kern des Problems liegt in unserem Intellekt, der immer Strukturen zur Orientierung schaffen will, Erfahrungsbilder sucht und Analogien und Differenzen einordnet. Es ist die Tatsache, dass man sich auf Erfahrung abstützt und aus Wissen leben will, was in sich nicht schlecht ist, aber seine Grenzen und Gefahren mit sich bringt.

Wir haben Bilder von Ehefrauen, Ehemännern, Müttern, von Vätern, von Jugend, von Nachbarn, von Südländern, von Nordländern, Handwerkern, von Chefs, von Stars, von Bloggern, von Tieren, von der Natur – die Liste hört nicht auf. Bei jeden Wort taucht in uns ein Grundbild auf, das uns verführt, alle zukünftigen Begegnungen gleicher Typen vorschnell in die selbe Schublade zu stecken und schon von ferne zu wissen, wer sie sind und was sie tun werden.

Diesem urmenschlichen Wesen, das viel Zerstörungspotential in sich birgt, werden wir nur Meister, wenn wir uns entscheiden, diesen ersten Impuls wahrzunehmen, um ihn dann bewusst zu überwinden. Es kostet uns das erhabene Gefühl, zu wissen und zu verstehen. Darum braucht es Demut, auf den andern zuzugehen und mit forschendem Herzen ihn zu entdecken und einen unikaten Eindruck entstehen zu lassen. Wir müssen uns willentlich auf den inneren Weg zum andern begeben und es braucht Mut, ihn auf uns wirken zu lassen.

Wir sollen uns keine Bild machen, weder von Geschöpfen noch vom Schöpfer selbst, heisst es in der Bibel – es ist noch immer die Frucht vom Baum der Erkenntnis, die uns so verlockend entgegen glänzt – und immer noch genauso Beziehungen zerstört wie damals.

Nehmen

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Es ist ein grundsätzlicher Irrtum, zu glauben, man könne sich am ‚grossen Haufen‘ der Gesellschaft bereichern. Genauso wie auf der Strasse nicht jeder gleichzeitig überholen kann und nicht jeder im Sport Erster sein kann. Wenn wir den nächsten zum Rivalen oder gar zum Feind machen, werden wir unsere Kräfte für Nichts aufreiben und unseren Part verpassen.

Genauso ist es ein Irrtum, Besitz anhäufen zu können, um Reichtum festzuhalten und zu sichern. Wir blockieren damit den Austausch und verarmen in kreativen Möglichkeiten, weil alles von vornherein nach unserer Vorstellung machbar wird. Festhalten verkrampft uns und wir stagnieren.

Wir sind geboren, im Austausch zu segnen und selber in einen Segensfluss zu kommen, im dem das Hin und Her eine Vervielfachung unserer Möglichkeiten und Ressourcen hervorruft, weil Dinge in Bewegung geraten, an den richtigen Ort kommen und beginnen ineinander zu greifen. Das Loslassen und Einlassen bewirkt Freiheit und Freude; den andern als Partner zu betrachten, erweitert unseren Horizont und sprengt unsere Vorstellung – der Himmel tut sich auf!

 

2017: Wenn wir immer nur das nehmen würden, was fair und recht ist, müssten wir nicht dauernd Acht geben, ausgenützt oder bestohlen zu werden. Was für eine Entspannung – und wieviel unnütze Arbeit würde uns das ersparen!

Angst

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Angst ist die grösste Bedrohung unseres Lebens und der Gesellschaft: Sie würgt alles Leben ab. Jedoch Angst überwinden, ist der Todesstoss für alles Böse.

2017: Das Gegenmittel gegen Angst ist Vertrauen. Zum einen ist Vertrauen ein Entscheid, zum andern wird es gestärkt durch geheilte Beziehungen. Demzufolge ist die Wiederherstellung von Beziehung durch Vergebung und Versöhnung ein Mittel gegen Angst.

Beziehungsfähigkeit

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Eine lebenslanges Zusammensein macht nur Sinn, wenn sich die Beziehung auch entwickelt. Absenz von Streit und gute Symbiose sind noch keine wachstümliche Freundschaft. Die Beziehung muss ein Raum und ein Gewicht erhalten, damit wir uns darin entwickeln:

  • Wie gut kann ich mein Inneres wahrnehmen und ausdrücken?
  • Wie gut kann ich mit innerer Offenheit zuhören  und Anteil nehmen?
  • Kenne ich den Ping-Pong-Effekt von Gedankenimpulsen und nimmt das Gespräch dann eine unvorhersehbare Richtung, weil beide ihren Beitrag geben?
  • Wie gut kenne ich Mitfreude, Mitleid, echtes Interesse und Anfeuern des andern?
  • Wieviel gegenseitige Hingabe ist ganz natürlich kultiviert worden? Kann ich den andern ehren, beschenken und ihn würdigen?
  • Habe ich gelernt mit den schwierigen Seiten konstruktiv umzugehen?
  • Wie hat sich die Beziehung mit den Jahren gewandelt und wohin soll sie sich entwickeln?

Eine Liebe soll wie eine Wein sein: Reifen und an Schönheit zunehmen.

Anonyme Geschenke

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Jemandem ein anonymes Geschenk machen, wertet eine ganze Bekanntschaft auf: Jeder könnte dieser Schenker sein und steht darum ein bisschen in einem guten Licht da – ohne dass er wirklich etwas gemacht hätte. Ein ganzer Freundeskreis erfährt eine positive Note und das stärkt die Freundschaften und bewirkt Freude.

Im umgekehrten Fall ist uns das viel mehr bewusst: Wenn jemand verleumdet wird, stehen alle im Verdacht, die böse Zunge zu sein. Das kennen wir nur zu gut.

Mit dem Herzen leben

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Sein Inneres wahrzunehmen durch den unreflektierten Zustand unseres Seins hindurch, ist schwierig. Zu laut sind die Stimmen an der Oberfläche und die eingeübten Abläufe, die über unsere Feinheiten hinwegfegen. Und wenn es uns als Kinder nicht beigebracht wurde, wird die Auseinandersetzung zu einem hilflosen, zähen Unterfangen.

Dem Kind im Alltag sein Herz zu spiegeln, lehrt das Einmaleins im Umgangs mit dem eigenen Herzen: ,Gel, jetzt bist du traurig, dass dein Wunsch nicht in Erfüllung ging‘ – ,Ich sehe, du bist so wütend, dass er es dir weggenommen hat! Das ist nicht recht‘ – ,Da fühlst du jetzt den Stolz in deinem Herzen und musst ihn überwinden, wenn du dich entschuldigen willst – kannst du das?‘

Eifersucht, Leere, Einsamkeit, Angst, Überforderung, Abenteuerlust usw. – ein Kind lernt sein Inneres einzuordnen, gewinnt dadurch Sicherheit und wird eins mit sich selbst – und ein Stück mit dem andern. Es muss sich nicht verschliessen und erfährt Verständnis eines andern in seinem Erleben: Da beginnt Beziehungs- und Vertrauensfähigkeit.

Es ist nicht zu spät als Erwachsener, aber es braucht mehr Geduld, mehr Stille, mehr Zeit, bis wir an unser Inneres heran kommen, und uns begegnen auf dem Weg die verschlossenen Türen, die geöffnet werden müssen. Aber es lohnt sich!

 

Das Böse

Böse

Es ist ein Irrtum zu glauben, das Böse käme in Form eines Teufels, gehässig und abschätzig daher. Das Wesen des Bösen ist die Blendung und die Lüge, so wird das Abscheulichste sehr vornehm und voller Glanz erscheinen. Die wirklich bösen Menschen begegnen uns edel und lächeln uns an.

Es verwundert darum nicht, dass die unvorstellbarsten Abgründe von Bosheit in Villen,  in edlen Clubs und Königshäusern geschehen. Wir leben in einer Zeit, in der schon viel Abartiges aufgedeckt wurde, aber zu viel liegt noch verborgen. Und wir brauchen ein waches Auge, um das Kind in unserer Strasse zu erkennen, dass von seinen Eltern verkauft wird und nirgends Schutz bekommt. Unser Mut ist gefragt.

Ursache und Wirkung

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Wenn Veränderungen zeitlich zusammenfallen, glauben wir sogleich an einen logischen Zusammenhang von Ursache und Wirkung. Manchmal aber ist die vermeintliche Ursache in Wirklichkeit die Auswirkung oder ein rein zufälliges Zusammentreffen.

Wir denken, wir sind depressiv, weil wir keine Freunde haben, aber vielleicht ist es grade umgekehrt…. Oder wir beobachten grosse Verhaltensänderungen bei unserem 13-jährigen Kind und sehen die Ursache in Computergames oder den Freunden oder der Lehrerperson, jedoch ist es in Wirklichkeit die normale Hormonveränderung dieses Alters. Vielleicht ist es auch eine Kombination mehrerer Einflüsse oder eine Wechselwirkung.

Auf jeden Fall sind wir immer wieder versucht, die Ursache in den andern zu suchen und nicht in unserer Nähe. Wir brauchen dringend etwas Distanz und Gelassenheit, um nicht auf Projektionen von Sündenböcken herumzureiten.

Frucht

Frucht

Alles ist nachhaltig – auch was nicht nachhaltig ist. Alles was wir bewegen, wirkt nach. Alles was wir tun, bringt eine Frucht hervor – im Guten, wie im Schlechten.

Wenn du Eigensinn, Dominanz und Härte säst, wirst du nicht Verständnis ernten: Weder bei deinen Kindern, noch bei Freunden. Wenn du unstet und gedankenlos lebst, wird sich um dich Unsicherheit und Orientierungslosigkeit ausbreiten.

Lebst du aber achtsam in Wertschätzung, wird um dich herum Vertrauen und Freundschaft gedeihen und Menschen werden bei dir sein wie Vögel in einer Baumkrone.

Was uns einfach immer mal wieder irritiert, ist, dass wir die Frucht nicht sehen, weil es Zeit braucht, bis sie heranreift. Dann aber ist sie deutlich für alle erkennbar.

Oben und unten

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Die einen fühlen sich oben und schauen auf die andern hinunter, die andern fühlen sich unten, und schauen hoch, und wieder andere gehören mal zu den einen, dann zu den andern. Aber wie täte es uns allen gut, wenn wir einander auf Augenhöhe begegnen könnten! Dafür aber müssten wir mutig auf den andern zugehen und ihn ein Stück an unser Herz heran lassen – eine tägliche Übung.

Hin zum Grösseren

hin zum grösseren

Tiere entwickeln im Umfeld von Menschen erstaunliche Kommunikationsfähigkeiten. Es scheint so, als würde z.B. ein Hund über sich selbst hinauswachsen, wenn mit ihm geredet wird und er einbezogen wird in die komplexe, menschliche Kommunikation. Der Mensch als höheres Wesen kann sein Verhalten inspirieren und seinen Horizont erweitern.

Genauso ist es, wenn Menschen aufschauen zum Gott und ihre Gedanken auf seine Grösse und Kraft richten: Auch sie werden über ihre natürlichen Grenzen hinauswachsen und Übermenschliches vollbringen können.

Frei dienen

frei dienen

Die einen wollen andern gefallen und dienen und übernehmen Verantwortung für andere. Ihre Falle ist Unfreiheit und fehlende Selbstbestimmung.

Andere leben unabhängig von der Meinung anderer und sind versucht, verantwortungslos ihren Vorteil auszunützen und andere zu missbrauchen.

Wenn wir uns aber befreien vom Gefallen-wollen und uns trotzdem entscheiden, den Nächsten zu ehren und aufzubauen, dann werden wir viel Gutes erleben.

Allen gemeinsam

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Was uns allen gemeinsam ist: Wir waren alle ein Kind, bedürftig nach Liebe, Geborgenheit, Annahme und Beziehung. Als Erwachsene neigen wir dazu, stark und unabhängig zu spielen und so zu tun, als könnten wir ohne den andern auskommen.

Sind wir ganz ehrlich mit uns selbst, erkennen wir, dass tief in uns – und eben auch im andern – noch immer ein Kinderherz steckt.

Bruderschaft und Ehe

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Die Bruderschaft ist die natürlichste Gemeinschaft: Gleiche Wurzeln, Ähnlichkeit und Verwandtschaft verbinden uns. Hier einsteht zwar auch am leichtesten Eifersucht… aber das ist ein anderes Thema.

Hingegen ist die Paarbeziehung das Exempel für das Gegenteil: Ungleiches Geschlecht, fremde Herkunft – Unterschiede ziehen sich an! Es ist ein Bild für eine höhere Verbindungskraft, fähig, Unterschiede zu überwinden, Ungleiches zu verbinden und aus dieser Konstellation sogar neues Leben zu gebären! Es ist ein Konzept, das auf einer anderen Ebene wirkt und als Offenbarung steht, dass es möglich ist, eine Gemeinschaft über Differenzen hinaus zu leben: Die Liebe.

Abtreibung

Abtreibung

Sie ist ein bedeutendes Zeichen für unsere Gesellschaft, das wir lesen sollten: 1. Wir können immer schlechter umgehen, wenn mit unserem Leben etwas passiert, das wir nicht selbst gewählt haben. 2. Die Bereitschaft in Beziehungen einander durch intensive Zeiten hindurch zu unterstützen, ist weit gesunken.

Abtreibung geschieht nicht nur in Spitälern, sie ist eine Haltung, die in jedem Lebensbereich anzutreffen ist: Was meine Vorstellung stört, wird eliminiert. Was von mir Investition, Durchhaltevermögen erfordert und eine Visionsveränderung bewirken würde, halte ich von mir fern und halte stur an meinem Bild fest.

Leider wird hier nicht nur an unseren Mitmenschen viel abgewürgt und gemordet, sondern wir selbst entfliehen so Entwicklungen, die unseren Horizont und unser Herz erweitern würden.

So sind heute Menschen enorm wichtig, die ein unterstützendes, barmerziges Herz haben und Geburtshelfer sind im weitesten Sinn: Menschen die helfen, gangbare Wege sehen, stärken und ermutigen – vielleicht auch mit Finanzen und einem offenen Ohr.

 

Tiefe und Oberflächlichkeit

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Das Wachstum in die Tiefe ist das Beglückendste des Lebens, sei es in Beruf oder Parnerschaft. Zerstreuung verhindert Wachstum in diese Richtung und behält uns an der Oberfläche.

Ohne Wahl und Treue bleibt diese Erfahrung verschlossen. Was von aussen nach Einfalt und Beschränkung wirkt, ist die Tür zur ganzheitlichen Sinnesfülle und zu einem unaussprechlichen Schatz – der Weg dahin entzieht sich der Blicke der andern.

Wer sprunghaft bleibt und sich die Optionen offen halten will, wird zunehmend Leere empfinden. Sie kann Antrieb werden für die gefährliche Suche nach mehr Zerstreuung, Rausch, Kick bis hin zu Perversionen.

 

Liebeswachstum

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Wer Liebe im Leben haben möchte, muss sie bewässern, pflegen und behüten. Eine feine Pflanze braucht Aufmerksamkeit und Achtsamkeit, damit sie nicht Schaden nimmt oder gar stirbt.

Liebesvermehrung 2017

Liebe ist eine wundersame Sache auf dieser Welt: Sie vermehrt sich beim Teilen entgegen jeder Logik der Mathematik. Diesem Prinzip sollten wir mehr Beachtung schenken – ein Schlüssel zum Reichtum!

Und es findet sich eine überraschende Parallele zum Leben, das sich auch vermehrt durch Teilung: Die biologische Zellteilung.

Rätsel

Wahrheit Sie ist meist nicht offensichtlich und drängt sich nicht auf. Sie ist ein verborgener Schatz, der gesucht und begehrt werden muss. Dafür aber hat sie die grösste Bedeutung und überdauert am längsten.

Da sie oft verhüllt wird, braucht es einen anderen Sinn als das Auge, um sie erkennen zu können. Wenn sie uns dann doch ausnahmsweise verfolgt, einholt und sich aufdrängt, wünschten wir uns, wir hätten sie schon früher gesucht und gefunden. Unten finden wir die Lösung. „Rätsel“ weiterlesen

Meditative Arbeit

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Die langweilige Arbeit wurde den Maschinen überlassen, damit wir mehr Zeit hätten. Nun arbeiten wir mehrheitlich in Dienstleistungen kognitiv und suchen uns teure Freizeitbeschäftigungen, die unseren Kopf ‚verlüften’ sollen. Aber wir könnten auch wieder einmal selber Äpfel dörren oder Nüsse knacken, anstatt ins Ladenregal zu greifen. Könnten einen Weg unter die Füsse nehmen, anstatt Räder zu verwenden oder Briefpapier kleben oder Samen säen… Es gibt so viele Beschäftigungen, die uns gut täten und unsere Seele baumeln liessen!

Dankbarkeit…

Dankbarkeit ii

… ist der Katalysator für Freude in jeder Lebenslage.

Dankbarkeit 2017

Sie ist aktuell nicht so populär. Dankbarkeit ist wie eine Gänseblume, die kaum Beachtung findet. Aber sie wird total unterschätzt!

Dankbarkeit ist eine Geheimwaffe gegen schlechte Laune, wirksamer und nachhaltiger als Zerstreuung und Alkohol. Sie ist die Tür zum Paradies, weil wie plötzlich in die Realität unserer wunderbaren Gaben und Besitztümer versetzt werden. Plötzlich sind wir Könige mit einem Reichtum, den wir aus den Augen verloren hatten.

Dankbarkeit ist eine stark wirksame Medizin, die Freude, Ausgeglichenheit, Versöhnung und Heilung unseres Herzens bewirkt. Danke jetzt für drei Dinge in deinem Leben und sieh, was geschieht!

Natur

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Neulich sagte jemand, es ginge der Welt besser, wenn die Menschen nicht existierten. Ich war entsetzt: Wenn wir Menschen tiefer gesunken sind als die Natur, dann muss es wohl stimmen.

Die Natur lässt den Stärkeren über den Schwächeren herrschen und siegen. Alles was angeschlagen, verletzt oder kraftlos geworden ist, wird überwuchert, überrannt oder gejagt und gefressen.

Was unseren Geist ausmacht, ist, dass wir fähig sind, Schwaches zu schützen, Verletztes aufzubauen und denjenigen Individuen Raum und Leben zu schaffen, die sonst nicht lebensfähig wären – das macht uns zu Menschen, die das göttliche, geistige Gen in sich tragen. Diese Eigenschaft ist der Natur überlegen, damit sie in fruchtbarer Art und Weise verwaltet wird und Teil einer höheren Perspektive werden kann.

Aber ja, es stimmt, wenn die Überlegenheit des Intellekts dafür dient, auf der Ebene der Natur zu wirken, der Stärkere beraubt den Schwächeren, dann wäre die Welt und die Natur besser dran, wenn es keine Menschen gäbe.

Weitergehen

weitergeben

Wer beruflich weiter gehen sollte, jedoch bleibt, der ‚wird gegangen‘.

– hörte ich in einer Runde und wie wahr ist dieser Satz! Es gibt Phasen, ‚Seasons‘, die natürlicherweise einen Wechsel verlangen. Und es wäre möglich, dass wir uns dagegen sträuben und festhalten wollen, weil uns Veränderung ängstigt und herausfordert.

Dürfte auch der Nachfolger einen Teil zum Timing beitragen – ohne mit Forderungen Druck zu machen, sondern ganz einfach durch natürliches heranwachsen?

Aufgaben weiter zu geben, weil es nicht mehr geht, weil wir zu schwach, zu inkompetent oder zu gelangweilt geworden sind, bis evtl. von oben mit Macht ein Wechsel angesagt wird, ist ein Indiz dafür, dass wir den guten Moment verpasst haben, weiter zu gehen. Genauso wie Erbe nach dem Tod weiter zu geben, ein Versäumnis des richtigen Zeitpunktes ist, für einen fruchtbaren Wechsel in der Bewirtschaftung von Gütern. Bei den Bauern finden wir dafür ein gutes Vorbild.

Wenn die Jüngeren nachrücken, ist nicht Verteidigung angesagt, sondern viel Weisheit, den richtigen Moment für einen gelingenden Übergang zu planen und zu gestalten, in dem sie angeleitet, ermutigt und gefördert werden – im Wissen, dass noch andere und bedeutendere Aufgabe auf uns warten.